12 acts of unboxing­ – 1 Performance, 12 Objekte

Vernetztes Objekttheater und interaktive Installationen

Das Phänomen des Unboxing ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken: Tausende Youtuber*innen zelebrieren das Auspacken neu gekaufter Produkte vor der Kamera – ein Versuch, Materialität, Design, Funktion und Haptik auch aus der Ferne zu vermitteln. 



Mit unserer aktuellen Arbeit 12 acts of unboxing laden auch wir dazu ein, Objekte auszupacken, mit ihnen zu spielen, sie auszuprobieren, sich mit ihrer Beschaffenheit und (un-)möglichen Funktionen zu befassen. Diese Objekte sind allerdings keine Massenprodukte, nicht käuflich erworben und gehören eigentlich nicht in eine Kunsthalle: Es sind 12 Gegenstände aus dem Alltag von Bochumer Orten – für kurze Zeit herausgelöst aus ihrem Kontext. Wir setzen sie in Szene und errichten im Tausch dafür am Ort ihrer Herkunft je eine ortsspezifische Installation, die auf das reagiert, was weit entfernt in der Performance mit ihrem Objekt geschieht. 

So verschränken wir Dingwelt und Orte, spannen 12 digitale Fäden durch die Stadt und laden ein, an diesen Fäden zu ziehen, zu erkunden, was geschieht. Gemeinsam mit der Performerin Pia Alena Wagner und dem Klangkünstler Philipp Blömeke betreiben wir Ortskunde, Materialforschung, befragen das Internet of Things und testen Reaktionsvermögen: Einer Autobahnkirche, einer Universitätsbibliothek, eines Friseursalons. Eines Waldhorns, eines Colorimeters, einer Hüftprothese.


WO? – Rottstr5-Kunsthallen in Bochum (Performance), Orte in Bochum (Installationen)

WANN? – 24. Oktober 2019, 15 Uhr & 19 Uhr sowie 25. Oktober 2019, 14 Uhr & 18 Uhr

WIEVIEL? – Eintritt frei, Reservierung möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das NRWKULTURsekretariat Wuppertal sowie die Stadt Bochum. In Koproduktion mit den Rottstr5-Kunsthallen.