Wir

 

Seit 2011 arbeiten die Theaterwissenschaftler Valeska Klug und Birk-André Hildebrandt im Rahmen verschiedener installativer und szenischer Projekte im Ruhrgebiet zusammen. 2013 formierten sie das Duo scheinzeitmenschen, zu dem je nach Projekt immer wieder Kolleg*innen dazustoßen. Gemeinsam realisieren sie Projekte in den Bereichen Licht- und Bühnendesign, (partizipative) Installation, Intervention sowie szenische Arbeiten.

Einerseits geht es ihnen dabei darum, auf Situationen und Orte zu reagieren, andererseits zielen ihre Projekte darauf ab, durch die Herausforderung der Wahrnehmung neue Zusammenhänge und Raumeindrücke zu eröffnen. Das Verhältnis zum Rezipienten versuchen sie so zu gestalten, dass er als Experimentierender, Forschender, Entdeckender involviert wird. Vor allem vor dem Hintergrund der Fragen der Wahrnehmung ist es den scheinzeitmenschen wichtig, das eigene Medium innerhalb des Entwicklungsprozesses eines Konzepts stets mit zu reflektieren.

Zu ihren Arbeiten zählen unter anderem die 2013 im Rahmen von ExtraSchicht - Die Nacht der Industriekultur entstandene Lichtinstallation „Grüne Magistrale - Die Welt in Pixeln sehen“, die zuerst beim Cheers for Fears-Festival 2014 gezeigte performative Licht- und Klanginstallation „sound of silence“ sowie die Intervention „How Light Could Be“, die am 5. Juli 2014 mit 15 PerformerInnen als künstlerischer Kommentar zum Sommerfestival „This is not Detroit“ vor dem Deutschen Bergbaumuseum in Bochum stattfand.
Eng verbunden sind die scheinzeitmenschen seit 2011 mit dem Choreographinnenduo ConcEpt2.1, für deren Tanzstücke sie Lichtdesigns entwerfen und umsetzen sowie mit den Progranauten, mit denen sie 2015 für die von der Kunststiftung NRW geförderte Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf „regere“ kooperierten.