Wir

 

Seit 2011 arbeiten Valeska Klug und Birk-André Hildebrandt im Rahmen verschiedener szenischer und installativer Projekte im Ruhrgebiet zusammen. 2013 formierten sie das Duo scheinzeitmenschen, zu dem je nach Projekt immer wieder Kolleg*innen dazu stoßen. Gemeinsam realisieren sie Grenzgänge zwischen Performance, Objekttheater, Lichtkunst und (partizipativer) Installation. Zudem entwickeln sie Lichtdesigns und geben Workshops zum Thema Lichtgestaltung.

In ihren Projekten sind Fragen der Wahrnehmbarkeit zentral: Mittels eigener künstlerisch-technischer Anordnungen verschieben, irritieren und erweitern sie die sinnliche Wahrnehmung, fordern diese spielerisch heraus und eröffnen so neue Perspektiven auf alltägliche Zusammenhänge. Das Verhältnis zu den Rezipient*innen gestalten sie dabei so, dass diese als Experimentierende, Forschende und Entdeckende involviert werden.

Zu ihren Arbeiten zählen unter anderem der Sonnenaufgangsautomat, der 2017 in Bochum Premiere hatte und sich mit dem Phänomen des Sonnenaufgangs, seiner Abstraktion, technischen Reproduzierbarkeit und der Spürbarkeit von Licht auseinandersetzt, sowie die begehbare Licht- & Klanginstallation Verwandlung (2017), die zuletzt beim Festival FIDNEA 2018 zu sehen war. Weitere Arbeiten sind die interaktive Videoinstallation für das Sammlungsnetzwerk BOSCOL, die im Januar und Februar 2016 im Deutschen Bergbaumuseum gezeigt wurde, die zuerst beim Cheers for Fears-Festival 2014 im Ringlokschuppen Ruhr gezeigte performative Licht- und Klanginstallation Sound of Silence sowie die 2013 im Rahmen von ExtraSchicht ‒ Die Nacht der Industriekultur entstandene Lichtinstallation Grüne Magistrale ‒ Die Welt in Pixeln sehen.